»Willkommen in der Galerie Gut Geissel!«

 Gut Geissel

GalerieGutGeissel

Seit 2013 beheimatet Gut Geissel ein weiteres kulturelles Highlight.

Der Pferdestall öffnet seine Tore und zeigt zeitgenössische nationale und internationale Kunst. Auf mehreren Ebenen haben Künstler aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Keramik und Schmuck die Möglichkeit, ihre Exponate an einem außergewöhnlichen Ort zu präsentieren.

 

Der besondere Reiz der einzelnen Ausstellungen liegt in der Kombination der künstlerischen Werke aus verschiedenen Disziplinen. Jenseits der ausgetretenen Pfade in wildromantischer Kulisse erleben Sie Überraschendes, Unerwartetes, Neues …

 

Die Künstler der ersten Stunde, Keiko Koana – Malerei, André von Martens – Schwarzkeramik und Gian Luca Bartellone – Schmuck, werden ganzjährig durch die Galerie vertreten.

 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen interessante Eindrücke und inspirierende Begegnungen.

 

 

Anne Geissel & Marita Petermeier-Schnieders

 

22. Mai–5. Juni 2016

Mo. bis Fr. 16:00–19:00 Uhr

 

Sa. und So. 15:00–19:00 Uhr

 

Die SommerEdition zeigt Arbeiten von internationalen Künstlern aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Keramik und Schmuck.

 

Vernissage: Sonntag, 22. Mai 2016, 11:00 Uhr

Einführung: Prof. Dr. Hildegard Wiewelhove

 

Die Künstlerinnen Ursula Commandeur und Bomi Lee sowie der Künstler Bernhard Sprute werden anwesend sein.

Gabi Veit.

:Schmuck

Berge und immer wieder Berge. ›Knott’n, Brock‘n, Stoan – mein Dialekt kennt viele Worte für den Stein, aus dem der Berg ist.‹ Aufgewachsen in Südtirol, erzählen Gabi Veits Schmuckstücke von dieser Umgebung. Ihre Ringe und Ketten zelebrieren das Kantige und Schroffe der Felsen und Berge. Die in Silber, Aluminium oder Kunstharz gegossenen Schmuckstücke modelliert Gabi Veit aus Wachs. Sie sägt und schneidet ihn, höhlt ihn aus oder setzt rohe Granate hinein. Ihre Schmuckstücke sind überragend, mächtig und grazil zugleich – so, wie die Berge.

 

2014  Grassipreis der Galerie Slavik

2014  Arbeit Laster & Löffel, Sammlung Grassimuseum, Leipzig

2016  Galerie Tactile, Genf

Ursula Commandeur.

:Skulptur

Aus dem Spannungsverhältnis heterogener Materialien sowie handwerklicher Virtuosität beziehen die von Ursula Commandeur geschaffenen Objekte ihren eigentümlichen Reiz. Die aus Porzellan und Draht gefertigten Reliefs und frei im Raum positionierten Arbeiten sind reine Phantasieschöpfungen, die vielschichtige Assoziationen hervorrufen. Fasziniert und irritiert zugleich kann sich der Betrachter der suggestiven Wirkung der Keramiken kaum entziehen. Ursula Commandeurs Werke bestechen durch ihre Autonomie und stringente Ästhetik, der sich konsequent auch die koloristische Reduktion unterordnet.

 

2005 ›International Festival of Postmodern Ceramics 2005‹, Kroatien

2006  Preisträgerin ›100 Prozent Fantasie‹, Keramikmuseum Westerwald

2006 ›Gold Coast Ceramic Award‹, Australien

Bomi Lee.

:Porzellan

›Making Cuts‹ will geradezu als Aufforderung verstanden werden, sich als Betrachter den Keramiken der koreanischen Künstlerin Bomi Lee zu nähern. Bei den Gefäßen dieser Serie wird gegossenes Porzellan in lederhartem Zustand durch geplante Schnitte und Überlappungen geformt. Durch diese Eingriffe setzt sie Akzente und erzeugt ein Spiel von Licht und Schatten auf den monochromen Oberflächen. Bomi Lees Arbeiten begeistern durch ihre klare, grafische Formensprache.

 

2013  Finalistin ›Talente 2013‹

2014  Master Produktdesign & Applied Arts, Burg Giebichenstein

2015  Finalistin Frechener Keramikpreis, Keramion Frechen

Bernhard Sprute.

:Malerei

›Die Vogelporträts von Bernhard Sprute, zeigen nicht die flüchtigen, scheuen Bewohner der Lüfte, die das Fliegen aus eigener Kraft dem Menschen voraus haben. Der Maler hält die Tiere in seinen Vogelporträts im Wortsinne fest, fordert sie mit seinen Mitteln zum Verweilen im Bild auf, so dass er sie in Ruhe anschauen kann und die Tiere ihn. Sie blicken aus menschlichen Augen, haben menschliche Regungen und eignen sich so unsere Sprache an, die uns eine Kommunikation mit ihnen ermöglicht. Fern jeder Verniedlichung nähert sich ihnen der Maler, respektvoll und behutsam.‹  Dr. Maria Lucia Weigel

 

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

Preise für Malerei und Skulptur

Andrea Baumann.

:Porzellan

Die vergoldeten Schalen und Service von Andrea Baumann sind aus der Kugel oder dem Zylinder entstanden und von Hand aus Limoge Porzellan geformt. Sie verwendet dabei eine Technik, die sie während ihrer Aufenthalte in Afrika kennengelernt hat. Ihre Individualität verdanken die dünnwandigen Gefäße der handwerklichen Ungleichmäßigkeit sowie ihrer Transluzenz. Die für den Gebrauch bestimmten Produkte von Andrea Bauman sind trotz ihrer Fragilität enorm stabil und veredeln den Alltag.

 

2001  Kunstprojekt in Tunesien

2013  Designpreis Blickfang Basel

Christine Matthias.

:Schmuck

Rhythmische Wiederholungen, uner­wartete Beweglichkeiten oder Elemente, die sich in anderen Zusammen­hängen wiederfinden sind Themen, die die Schmuckdesignerin Christine Matthias immer wieder beschäftigen. Sie sucht in ihrem Schaffen nach Einfachheit und Zartheit, die in zumeist winkligen Formen des Silberschmucks zum Tragen kommt. Dem gegenüber stehen feine Details, kleine Störungen der Symmetrie, die die formale Strenge aufbrechen. Die Arbeiten von Matthias sind großzügig und dennoch unprätentiös.

 

2008 Marzee Prize, Galerie Marzee, Nijmegen

2011 Arbeitsstipendium, Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Halle

2015 Grassipreis der Sparkasse Leipzig

Rebecca Maeder.

:Keramik

Porosität verleiht den Arbeiten von Rebecca Maeder ihre besondere Ästhetik. Auf den Oberflächen des Porzellans entstehen durch das Verbrennen von organischen Materialien  Öffnungen, natürliche Strukturen oder grafische Muster, die einen Kontrast zu den reduzierten Formen bilden. In den Objekten von Rebecca Maeder verschmilzt scheinbar Gegensätzliches, wie geschlossen und offen, glatt und rau, hell und dunkel zu einem homogenen Ganzen.

 

2005 1. Preis, Grassipreis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung, Leipzig

2007 bronze prize, 4th World Ceramic Biennale, Korea

2013 Design Preis, XI Biennal internacional de ceramica, Manises

2015 Innovation Preis, Keramiktage Oldenburg

Marion Sterner.

:Schmuck

Die Schmuckstücke von Marion Sterner sind Ausdruck von Sinnlichkeit und Poesie. Fasziniert von amorphen und kristallinen Materialien, wie Glas, Keramik oder Porzellan und die sich verändernde Viskosität während des Entstehungs-prozesses sucht die Künstlerin ständig nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. So ist es Ihr gelungen, die Fotosensitivität von Glas zu erhalten und dem Werkstoff Leben einzuhauchen. Die Glasperlen vollziehen unter Einwirkung von Sonnen-strahlen eine Metamorphose und verstärken Ihre Leuchtkraft.

 

Auszeichnungen:

Karanis Glass Gallery, Tokio

Zestgallery, London

Galerie F, Dresden

Friedemann Bühler.

:Holzobjekte

Friedemann Bühlers Arbeiten lassen das Material Holz in ausdrucksstarker Eleganz erscheinen. Die Schalen und Gefäße aus zumeist Esche, Eiche oder Bergahorn werden in nassem Zustand gedrechselt und entwickeln beim Trocknen ihre Formen. Durch raues Bürsten oder feines Schleifen der Oberflächen tritt die Maserung als reizvolle Lineatur der gefärbten oder gebleichten Unikate zutage. Die Holzobjekte von Friedemann Bühler wirken durch ihre Schlichtheit archaisch und gleichzeitig modern.

 

2011 Grassipreis sowie Design & Crafts Collection ›Art Aurea‹

2015 ›Art Aurea Award‹ Gewinner

30. Mai–14. Juni 2015

Kateryna Borysova.

:Malerei

Bilder von Landschaft, Himmel und Wasser  fordern auf zur ruhigen Betrachtung und schaffen eine vertraute, friedliche Atmosphäre. Kateryna Borysovas Landschaften tragen in sich eine Tiefe, die sich nicht auf das Formale beschränken lässt. Ihre Arbeiten fangen das Sinnliche und den Geist der Natur ein. Sie halten den Betrachter dazu an, über die Verbindung zum Irdischen, Natürlichen und Alltäglichen, einen spirituellen Raum zu betreten, der zur Reflexion und zur Begegnung mit sich selbst einlädt.

 

2014 Lwiwer National Galerie, Lwiw (Lemberg), Ukraine

Monika Jakubec.

:Schmuck

Thematisch widmet sich die Schmuckgestalterin Monika Jakubec den geometrischen Grundformen, wie Kegel, Kugel und Zylinder. Diese Formen werden kombiniert, vervielfältigt, durchbrochen, verbunden oder auf das Einfachste reduziert. Dabei nutzt Jakubec die Durchbrüche des Silberschmucks, um diese mit farbigem Kunstharz zu füllen und erziehlt anhand der gegen-

sätzlichen Eigenschaften der Materialien einen spannungreichen Kontrast. Die plakativen Farbflächen und Öffnungen der Schmuckstücke offenbaren beim Tragen ihre Wirkung. Wie durch ein kleines Fenster, lassen sie den Blick auf die Haut fallen.

 

2009 Einzelausstellung Galerie Berndt, Regensburg

 

2010 ›Craft Show‹, Philadelphia Art Museum

 

2013 Gedok Form Art, Klaus Oschmann Preis

Karl Fulle.

:Keramik

Objekte, wie Torsion und Woge des Keramikers Karl Fulle sind Ausdruck von Dynamik und bewegen. Für seine Arbeiten nutzt er auf der Töpferscheibe großzügig gedrehte Formen. Durch das Aufbrechen der Rotationsformen drängt das Innen nach außen und vollzieht eine deutliche Bewegung in den Raum. Mehrfache Glasurbrände lassen farbige Oberflächen entstehen und unterstützen die Lebendigkeit der Objekte und deren naturhaften Charakter.

 

2013 Keramion Frechen

 

2014 Kunstgewerbemuseum Schloss Köpenick

 

Keramik-Museum, Berlin

 

Grassimuseum, Leipzig

Diana Stegmann.

:Geflecht

Diana Stegmann beschäftigt sich seit seit mehr als 15 Jahren mit der Kunst des Flechtens. Ihre Materialien sind Weidenruten und Weidenschienen, die sie roh oder geschält, naturfarbig oder gegerbt verwendet. Die unregelmäßig geflochtenen, konkav-konvexen Formen und deren stacheligen Wandungen verleihen den organisch fließenden Flechtwerken ihr exzentrisches Aussehen.
Der traditionelle Korb wandelt sich zum sinnlichen Objekt mit eigenständigem Charakter.

 

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen:

MKG, Hamburg; Museum Schloss Holdenstedt; Glasmuseum Lauscha

Ulrike Blindow.

:Schmuck

Die Schmuckobjekte der Goldschmiedin und Designerin Ulrike Blindow sind Handschmeichler aus Silber, Messing und Bronze. Akzente setzt sie durch Gold oder farbige Kunststoffe. Durch die Körpertemperatur passt sich die glatte Innenseite, der meist gegossenen Ringe geschmeidig an den Finger an. Trotz des fühlbaren Gewichtes, werden sie zu einem Teil des Körpers. Die an langen Stahlseilen oder Kautschukschnüren getragenen, plastischen Anhänger von Ulrike Blindow erwecken den Wunsch, sie anzufassen und zu berühren.

 

2015 ›Bewegte Stille‹, Kunst im Turm, Lippstadt

Frank Meurer.

:Glasobjekte

Frank Meurer ist ein visionärer Glasmacher und Künstler. Innovativ, handwerklich formvollendet und raffiniert sind seine gläsernen Halbkugeln, die zu seinem Markenzeichen geworden sind. Farbigkeit, Transparenz, matt und glänzend, linear und malerisch sind nur einige Attribute, die Meurers Glaswerke umschreiben. Die subtile Wirkung seiner vielschichtigen Gefäße fordert das Auge des Betrachters immer auf's Neue heraus.

 

Corning Museum of Glass ›New Glass Review 26‹, New York

 

2009 2. Preis ›4. Immenhäuser Glaspreis‹ Glasmuseum Immenhausen

 

2010 Finalist, BKV München

 

Sammlung MKG Hamburg

 

Glasmuseum Ebeltoft, Dänemark

 

Staatliche Kunstsammlung Dresden, Schloss Pillnitz

 

Ulrich Möckel.

:Zeichnung, Skulptur

Der Bildhauer Ulrich Möckel lebt und arbeitet im Wald und mit dem Wald. Seine Skulpturen entstehen aus dem Holz der Bäume seiner unmittelbaren Umgebung. Möckel ist jedoch kein Archaiker, sondern ein visionärer Künstler und genuiner Transformer. Sein Form- und Erkenntniswille treibt ihn an, das Phänomen Baum tiefer gehend zu erkunden, daran und damit zu arbeiten, zu experimentieren, neue Bilder zu finden, um darin Sinn bildhaft zu machen.

 

Sammlung Gsell

 

Sammlung Würth

 

Schaufler Foundation

 

Sammlung Biedermann

Bernhard Simon.

:Glasschmuck

Die Anmutungen der expressiven Schmuckstücke von Bernhard Simon reichen von barock bis abstrakt. Als Werkstoff hat er für sich das Material Glas entdeckt, dessen amorphe Substanz nahezu keine Grenzen in der Formgebung setzt und somit einen großen experimentellen Gestaltungsfreiraum zulässt. Die ästhetischen Schmuckwerke des Künstlers sind von außergewöhnlich imaginärer Leuchtkraft und ein Erlebnis an Licht und Farbe.

 

2011 Förderpreis Justus Brinkmann Gesellschaft

 

Grassimuseum, Leipzig

 

MKG, Hamburg

22.–30. November 2014

Weihnachts-Edition 2014.

:Papierschalen

Malerei : Keiko Koana // Schmuck : Ariane Ernst, Silke Trekel, Kerstin Uhlmann,
Silke Decker & Silke Lazarevic, Beate Pfefferkorn // Papier : Marlies Arndt, Margarethe Hunke-Untiedt // Keramik : Sangwoo Kim, Matthias Wrage, Karl Fulle, André von Martens, Gabriella Picci, Silvia Chaneva, Claudia Klinkert,
Martin Möhwald // Emaille : Astrid Keller // Porzellan : Susan Heise, Silke Decker

// Fotografie : FJ Hering // Textil : Marita Huurinainen, Suse Kaluza,
Barbara Janßen, Faserfusion by Heike Wesner, Maijuni by Braun mit Braun

 5.–14. September 2014.

Stefania Lucchetta.

:Schmuck

Technologie und Kreativität treffen in den Arbeiten der Schmuckdesignerin Stefania Lucchetta aus Bassano del Grappa aufeinander. Sie reizt modernste Produktionsverfahren bis zum Limit aus und entlockt Materialien, wie Titan, Stellite, Harz und Polyamid, ihr expressives Potential.

 

Auf kleinstem Raum entstehen komplexe architektonische Schmuckstücke von klarer Ästhetik und unverwechselbarer Präsenz. Der technischen Perfektion setzt sie eine Mixtur aus fließend grafischer und organischer Formensprache entgegen und schafft so einen spannungsreichen Kontrast.

 

Stefanias futuristisch anmutenden Kreationen beeindrucken durch ihre Präzision und gehören zur Avantgarde des Schmuckdesigns.

 

2009 Finalistin des Italian Jewellery Award, ›Best Young Designer‹

 

2010  ›Top 20 reason to be in Italy‹ im Magazin ›Wallpaper‹ gelistet

Silke Decker.

:Kordelporzellan

Die Keramikerin Silke Decker zeigte erstmalig 2003 im Rahmen einer Jahresausstellung der Hochschule für bildende Künste in Hamburg ihre Strukturexperimente mit Porzellan.

 

Bei der von ihr entwickelten Technik werden Wollfäden in Gießporzellan getaucht und zu Geflechten ausgelegt. Im Ofen verbrennen die Fäden und hinterlassen das reine Porzellan. Dabei bleibt die Struktur der Kordel erhalten und verleiht so dem ›Kordelporzellan‹ Identität. Diese Technik verfeinert Sie

ständig und lotet die Grenzen des Möglichen immer weiter aus.

 

In ihren Arbeiten löst Silke Decker die klassische, geschlossene Wandung des Geschirrs auf. Es entstehen filigrane, scheinbar zerbrechliche und doch stabile Porzellane, die einen zentralen Platz in der zeitgenössischen Kunst einnehmen.

 

2009 Keramik Europas – 12. Westerwaldpreis

 

2010 Richard Bampi Preis

 

2010 Finalistin 30 Concours Internacional de Ceramica L’Alora

 

2013 Alen Müller-Hellwe Förderpreis

Moritz Neuhoff.

:Malerei

Moritz Neuhoff studiert seit 2008 freie Kunst an der Kunstakademie Münster.
In seinen meist großformatigen Bildern zeigt Neuhoff dem Betrachter vermeintlich Bekanntes. Momentaufnahmen des Alltags, Landschaften, Gegenstände oder das Universum bannt der Künstler mit großen Pinseln und Sprühpistole auf Leinwand. Dabei spielt er mit Dimensionen, Bildausschnitten sowie Schärfe und Unschärfe.

 

2010  ›KontaktEinsNull‹, galerie lindner, Münster

 

2012   ›Fünf Ecken zum Quadrat‹, hafenkult, Duisburg

 

2012  ›overview 12‹, GALERIE schwarz | weiss, Osnabrück

 

2013  ›drinnen binnen buiten draußen‹, Kers Gallery, Amsterdam

Artur Moser.

:Malerei

Artur Moser wurde 1984 in Kasachstan geboren. Seit 2007 studiert er an der Kunstakademie Münster in der Klasse von Prof. Cornelius Völker.

Mosers zum Teil großformatige Arbeiten entführen den Betrachter in surreale Welten und geben oft erst auf dem zweiten Blick ihre Geheimnisse preis.

Dabei lässt der Künstler dem Betrachter die Möglichkeit, unabhängig von Ursprung und eigentlicher Absicht, zu einem persönlichen Ergebnis zu kommen.

 

2014 Förderpreisausstellung Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster

 

2013 ›Lohnt sich das denn?‹ Einzelausstellung, Ausstellungshalle am Hawerkamp, 2013 Münster

 

2010 ›Narration//Sachlichkeit‹ Hebebühne e.V. Wuppertal,

          Gemeinschaftsausstellung mit Jonas Hohnke

 

Verena Gründel.

:Malerei und Druckgrafik

Verena Gründel studiert seit 2011 an der Kunstakademie Münster und setzt sich neben Malerei auch mit künstlerischer Druckgrafik auseinander. Der Umgang mit Radierplatten und -pressen ermöglicht der Künstlerin eine Arbeit zwischen Kalkül und Zufall, zwischen Einfluss und Unkontrollierbarkeit. Sie gewinnt ihren Druckplatten das Maximum ab, befragt die Motive permanent neu, kombiniert und variiert. Ihre Ergebnisse überraschen durch Präzision und Eigenwilligkeit.

 

Gründels Malerei ist ein Klang zwischen Abstraktion und Figuration. Von Weitem vermeintlich Erkennbares verflüchtigt sich in der Nähe des Bildes. Ästhetische Explosionen sind Ihr momentanes Thema.

 

2013 „Niemandsland“, Hedah Maastricht (NL)

 

2013 „Malernormaleaktivitäten“, Landesvertretung NRW Brüssel (BL)

 

2014 „Malerei 14“, Kunstverein Paderborn

 28. Juni–11. Juli 2014.

Astrid Keller.

:Schmuck und Gefäß

Die Künstlerin Astrid Keller, die wie kaum eine andere die Möglichkeiten der Bearbeitung von Edelmetallen kennt, sucht instinktiv und mit sensiblem Gespür nach neuen Erfahrungen und Techniken.

 

Ihre Schmuckstücke und Gefäße sind von unbekannter, mysteriöser Schönheit und drängen nicht nach lauter Aufmerksamkeit. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten der Moderne.

 

Kellers Wahl der Farben erscheint für eine Goldschmiedin eher ungewöhnlich. Sie liebt Schwarz  und verwendet für ihre Oberflächen alle Grauschattierungen von Anthrazit bis hin zum klaren Weiß.

 

2007 ›Fusion Award‹, Columbus, Ohio, USA

 

2010 1. Preis ›Silbertriennale‹, Hanau

 

2011 ›Justus Brinckmann Preis‹, Hamburg

.:Fotografie

FJ Hering.

Botswana, Namibia, Tansania, Kenia – in ›Notizen aus Afrika‹ dokumentiert der Fotograf FJ Hering seine ganz persönlichen Begegnungen mit dem afrikanischen Kontinent. Seiner Faszination und der Liebe zur afrikanischen Wildnis mit ihren endlosen Weiten und ihrer beeindruckenden Tierwelt, verleiht er durch seine Fotografien Ausdruck. Die Bilder ziehen den Betrachter in ihren Bann und nehmen ihn mit auf eine einzigartige Reise.

 

Atemberaubende Momente und die magische Atmosphäre spiegeln sich unmittelbar in seinen Arbeiten wider. Der archaische Reiz Afrikas wird durch die in Sepia getonten Schwarzweiß-Fotografien verstärkt.

 

Hierfür verwendet Hering ein besonderes Barytpapier mit neu entwickelter Beschichtung. Dem Betrachter zeigt sich ein außergewöhnliches Bilderlebnis mit sehr großem Farbraum, cremigen Weißtönen und samtigen Tiefen mit hoher Farbdichte und Brillanz.

 

FJ Hering ist Inhaber einer Designagentur und fotografiert seit über 40 Jahren.

Gabriella Picci.

:Keramik

Fortwährend auf Entdeckungsreise, lotet die Keramikerin Gabriella Picci in ihrem künstlerischen Schaffen alle Möglichkeiten aus, den Ton zu formen. Form, Farbe und Oberfläche wollen ständig neu erfunden werden. Bei der Transformation des Materials in eine neue Gestalt experimentiert sie auch mit Sandstein und Emaille.

 

Wie ein Schwamm saugt sie Techniken und Ausdrucksformen auf, löst sich von Objekten, von denen sie sich gerade hat inspirieren lassen, um sie zu befreien und das für sie Wesentliche sichtbar zu machen.

 

Ihre experimentellen Werke sind von subtiler Schönheit und faszinierender Anziehungskraft. Die Ausstellung zeigt vorwiegend Exponate, die durch Unterwasserwelten inspiriert sind.

 

2007 2. Preis ›School Of Applied Arts Vevey‹, Schweiz

 

2010 1. Preis Skulptur, Officina Artistiche Fotografia e Scultura Bologna

 24. Aug. bis 1. Sep. 2013

André von Martens.

:Keramik

Der in der Niederlausitz lebende Keramiker André von Martens erlernte das Töpferhandwerk bei Hedwig Bollhagen in Marwitz.

 

Seine persönliche Leidenschaft gilt der Schwarzkeramik. Die Arbeiten bestechen durch eine klare, archaische Formgebung und die tiefe Liebe zum Detail. Dabei bilden Form und Farbe der Gefäße gemeinsam mit der Oberflächengestaltung und dem Klang eine Einheit.

 

Seine Werke erzeugen Spannung und erscheinen gleichzeitig ruhig, zurückhaltend und würdevoll. Wichtig ist von Martens die Magie, die seinen Objekten eine Seele verleiht und den Betrachter nachhaltig berührt.

 

1997 Grassipreis für material- und funktionsbewusste Gestaltung, Leipzig

 

2008 Bayrischer Staatspreis für gestalterische Leistung und Ausführung

 

2010 Preis für Gestaltung/Ankauf vom Deutschen Historischen Museum Berlin

Keiko Koana.

:Malerei

In Anspielung auf ihre kulturelle Heimat Japan, besinnt sich Keiko Koana in ihren aktuellen Werken auf traditionelle Techniken. Sie arbeitet mit Aquarell und wasserlöslichen Acrylfarben, die sie auf mit Papier bespannte Holzkästen aufträgt.

 

Grundlage ihres Arbeitsprozesses ist der erste Farbauftrag und dessen bildliche Setzung auf dem Papier. Von dort folgt Koana ihren intuitiven Impulsen. Die Künstlerin lässt die extrem dünnflüssigen Farben über die Bildoberfläche fließen. Die Reaktion der verflüssigten Farbaufträge und ihre Wirkung werden stark von äußeren Faktoren, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst.

 

Es entstehen einmalige Momentaufnahmen abstrakter und vielschichtiger Landschaften, in denen transparente Farbaufträge mit stärker deckenden Nuancen wechseln. Dem Betrachter bleibt ein zarter, träumerischer, zum Teil ätherischer Eindruck.

 

Keiko Koana war von 2009 bis 2010 Meisterschülerin von Prof. Suchan Kinoshita.

 

Gian Luca Bartellone.

:Schmuck

Für Gian Luca Bartellone entspringt Schmuck dem Bedürfnis nach Einzigartigkeit. Seine ornamentalen Objekte für den menschlichen Körper nennt er daher Bodyfurnitures.

 

Jedes seiner aufwändigen Schmuckstücke ist eine Kreation aus verschiedenartigen Elementen und Materialien, die eine enge Beziehung miteinander eingehen. Geometrische Linien fließen mit natürlichen Farben von Schmucksteinen und Emaille zusammen.

 

In die Vielfalt der Materialien reihen sich antike Stoffe sowie wertvolle Seide. Die einzigartige Kombination von Farbgebung und Materialwahl verleiht den edlen Unikaten eine besondere Note, die durch ihre Leichtigkeit überrascht.

 

1988 ›Diamonds International Award‹, De Beers, Paris

 

2012 ›Grassipreis der Galerie Slavik‹/Ankauf Grassi Museum für angewandte Kunst, Leipzig